„Die Frau der Stunde“: Lesung mit der Autorin Heike Specht mit anschließender Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung „Kunst im Fokus“ von Maren Heyne
„Die Frau der Stunde“ ist ein aktueller Roman, der Leserinnen und Leser ins Bonn der späten 70er-Jahre versetzt. Wo, wenn nicht in einem echten Denkmal dieser Zeit, kann man besser in einem Roman versinken, der eine Frau ins politische Getümmel dieser Zeit wirft?
Am Dienstag, den 17. November, lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zu einer Lesung mit der Autorin Heike Specht in ihren Bonner Hauptsitz in der Schlegelstraße, einem Originalschauplatz der Bonner Republik, ein:
„Es sind die 70er und Catharina denkt gar nicht daran, sich zu fügen. Mit ihrer eingeschworenen Frauen-Clique, einigen Gin Tonics und noch mehr Zigaretten manövriert sich die Politikerin Catharina Cornelius im Bonn der späten 70er hinreißend klug durch den Sumpf der Altherren-Elite. Als die Liberale aber völlig überraschend zur Außenministerin und Vizekanzlerin wird, reiben sich überrumpelte Kollegen in höchsten Regierungskreisen fassungslos die Augen.“
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit zu einem Besuch der Ausstellung „Kunst im Fokus. Avantgarde der 60er – fotografiert von Maren Heyne“. In dieser Ausstellung, die nur im Rahmen von festen Terminen erlebbar ist, sind rund 40 noch nie gezeigte Portraits aus dem Nachlass der 2025 verstorbenen Fotografin Maren Heyne versammelt. Gezeigt werden Aufnahmen der Künstleravantgarde aus den 60er-Jahren, u.a. von Günther Uecker, Otto Piene, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Heinz Mack, Lynn Chadwick, Fritz König.

WANN?
Dienstag, 17.11.2026
18:30 Uhr
WAS?
Lesung von Heike Specht mit anschließender Signierstunde
Führung mit Julia Heintz durch die Ausstellung „Kunst im Fokus. Avantgarde der 60er Jahre – fotografiert von Maren Heyne
WO?
Hauptsitz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße1
53113 Bonn
ANMELDUNG:
Der Eintritt ist kostenlos.
Es wird um Anmeldung bis zum 16. November unter der folgenden Adresse gebeten: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/terminkalender/anmeldung-zu-fuehrung-durch-die-heyne-ausstellung.html


Martina Hefter liest aus ihrem u.a. mit dem Deutschen Buchpreis 2024 prämierten Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“

Freitag, 9. Mai 2025, 19:00 Uhr
Tagsüber hilft Juno ihrem schwerkranken Mann Jupiter dabei, seinen Alltag zu meistern. Außerdem ist sie Künstlerin, tanzt und spielt Theater. Und nachts, wenn sie wieder einmal nicht schlafen kann, chattet sie mit Love-Scammern im Internet.
Martina Hefter hat einen berührenden Roman über Bedürfnisse und Sehnsüchte im Leben geschrieben. Und darüber, wie weit man bereit ist, für die Liebe zu gehen.
Juno schreibt online mit Männern, die Frauen online ihre Liebe gestehen und so versuchen, sie um ihr Geld zu bringen. Doch statt darauf hereinzufallen, werden genau diese Männer zu einer Form von Freiheit für Juno. In den Gesprächen kann sie sein, wer sie will und sagen, was sie will – und das vermeintlich ohne Konsequenzen. Ganz im Gegensatz zu ihrem sonstigen Leben, in dem sie immer unterwegs, immer besorgt um Jupiter, immer beschäftigt und eingebunden ist. Also flüchtet Juno ab und zu vor ihrem Alltag ins Internet und spielt dort Spielchen mit Männern, die sie anlügen. Sie selbst wird zur Lügnerin. Aber ist es nicht so, dass man sich beim Lügen zuallererst selbst belügt?
Eines Tages trifft Juno auf Benu, der ihre Behauptungen ebenso durchschaut wie sie seine. Und trotz der Entfernung zwischen ihnen entsteht eine Verbindung. »Hey guten Morgen, wie geht es dir« ist ein tiefgehender Roman, aber so leichtfüßig wie eine Komödie.
Martina Hefter lebt als Autorin und Performerin in Leipzig. Ihre Texte bewegen sich zwischen Gedicht, szenischen Schreibformen und Roman. Viele ihrer Texte setzt sie in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen szenisch um. Sie veröffentlichte drei Romane und fünf Gedichtbände. Für »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« erhielt sie 2024 den Deutschen Buchpreis sowie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Bonn mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn.
Moderation: Judith Merchant
Veranstaltungsort: Familienbildungsstätte Bonn, Raum 0.1 Saal, Lennéstraße 5, Bonn
Und weil’so so schön war: Ein Rückblick
Nicht jede Woche, dafür umso lieber, wenn ‚ab und an‘ mal wieder gekommen ist, räumen wir im Laden so um und auf, dass Lesende, Musizierende oder sonst irgendwie Künstelnde aber natürlich auch Hörende und Staunende ihr Plätzchen bei uns finden und wir zusammen einen wunderbaren Abend verbringen. Wenn ihr mal dabei sein mögt, dann meldet euch besser rechtzeitig, da der Raum bekanntermaßen begrenzt ist…
























